Samtfaust
Die Samtfaust ist ein Geschenk der Götter. Ein dunkler Ritter namens Del Blackthorn herrschte über ein Land das er erobert hatte. Seine Gesetze waren grausam und seine Untertanen verhungerten. Unterdrückung wurde von den Schwertern seiner schwarzen Garde gesprochen. Seine boshafte Natur festigte sich immer mehr, als er sogar einfache Bürger wegen imaginärer Verbrechen einsperren lies. Diese Bürger wurden anschließend zu seinem eigenen Vergnügen gefoltert und gequält.
Die Leute in seiner Stadt konnten dies nicht länger aushalten. Sie sammelten ihr Gold und schickten einen jungen Mann aus, um nach einem Ritter zu suchen, der sie von Del befreien würde. Der Tag kam, an dem der Junge mit einem Helden für die Leute zurückkehrte, einem heiligen Ritter namens Elaron. Der Ritter brachte eine Armee mit und wollte für die Befreiung der Stadt kein Gold annehmen. Der dunkle Ritter Del floh lieber anstatt zu kämpfen und verfluchte Elarons Name während er entkam.

Während der dunkle Ritter sich im Exil befand, betete er zu seinem dunklen Gott und bat ihn, ihm die Stärke zu geben, denjenigen zu zerstören, der im sein Land weggenommen hatte. Der böse Gott beantwortete Del's Gebete. Der Streitkolben des dunklen Ritters verwandelte sich zu Samtfaust. Die Waffe dient dazu, Seelen zu den dunklen Göttern zu schicken. Del benutzte seine neue Macht jedoch lieber, um zu plündern und zu rauben und nicht um sein Schloss und seine Besitztümer zurückzuerobern. In seiner Hast überfiel und tötete er einen Priester seiner eigenen Sekte. Sein Gott bestrafte Del indem der Streitkolben seine Seele aufsog. Nun wird jeder verflucht, der den Streitkolben hält. Ein Fluch der die Seelen zu den dunklen Göttern schickt.

Fähigkeiten:
Die Samtfaust ist ein +3 Streitkolben mit einer neutral bösen Gesinnung. Sie ist mit einem runden Kopf bestückt, der mit Spitzen versehen ist. Der Griff ist schwarz. Lichtquellen scheinen in seltsamen schwebenden Formen von der dunklen Oberfläche zurück. Wenn sie im Kampf benutzt wird, erzeugt die Waffe einen violetten Nebel an ihrem Kopf, der langsam hinter der Keule herzieht, wenn diese geschwungen wird. Der Streitkolben bevorzugt Krieger und Kleriker jeder nicht guten Gesinnung und ihre Magie wird bei guten Klerikern und Nichtkriegern nicht funktionieren.
Der Streitkolben hat keine Intelligenz, hungert aber nach Seelen. Die Waffe gibt ihrem Träger große Macht, sie legt aber auch einen Fluch auf den Besitzer. Der Träger kann sich niemals von der Waffe trennen oder befreien, es sei denn er verliert einen Kampf oder er stirbt. Wird der Besitzer im Kampf besiegt und der Sieger nimm ihm die Waffe ab, so überträgt sich der Fluch auf den neuen Besitzer. Der Streitkolben erspürt den größeren Krieger und entlässt sich selbst aus dem Dienst des Schwächeren, um den Stärkeren zu dienen.
Bei eine natürlichen 19 oder 20 muss das Opfer einen Rettungswurf gegen Willenskraft [SG17] (2E: Todesmagie) erfolgreich werfen oder seine Seele wird vom Streitkolben absorbiert. Der Kolben speichert die Seele dann für eine Woche, um sie langsam zu verschlingen. Sind keine Seelen in der Waffe, so fängt sie an den Träger zu konsumieren. Nach einer Woche des Hungerns wird der Streitkolben die Seele seines Besitzers auffressen. Ein Rettungswurf ist erlaubt. Jeden Tag danach, muss der Träger einen weiteren Rettungswurf werfen oder er wird von der Waffe konsumiert. Der Streitkolben muss zerstört werden, damit die Seelen, die in ihm gefangen sind, freikommen.



© Alex Aguilar
Mit freundlicher Genehmigung der Seite Dungeons & Dragons Adventures
Übersetzung von Gordon Gurray



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Letzte Änderung: 30.11.2001

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